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Der Spiegelsaal 1913 eröffnete Fritz Bühler im Hof der Auguststraße 24/25 das Tanzlokal „Bühlers Ballhaus“. Seine (Kriegs-) Witwe Clara führte es ab 1918 (und bis 1967) weiter unter dem Namen „Clärchens Ballhaus“. Bis 1944 vergnügte man sich in zwei Sälen: Während im unteren Saal geschwoft wurde, traf sich im prunkvollen Spiegelsaal in der ersten Etage die„bessere“ Gesellschaft. Sehr wahrscheinlich wurde hier schon damals Tango getanzt, wenn auch anders als heute und zu etwas anderer Tango-Musik. Seinen Namen verdankt der Saal den großen Spiegeln, die wie auch die üppigen Stuckverzierungen die Spuren vieler Jahrzehnte zeigen. Von den hunderten Tanzlokalen, die es vor dem Krieg in Berlin gegeben hat, sind nur ganz wenige so original erhalten, und in keinem ist die Geschichte so gut ablesbar und spürbar wie im Spiegelsaal in der Auguststrasse. Der Saal kann gemietet werden, mehr dazu unter www.spiegelsaal-berlin.de. Dort erfahren Sie auch mehr über weitere Veranstaltungen im Spiegelsaal.
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